Nachdem ich das erste Mal die Konfiguration meines Mailservers nach eigenem Wissen und vielen vereinzelten Tips & Tricks erstellt habe, ist zwar ein brauchbarer Mailserver dabei herausgekommen, allerdings ohne die nützlichen Funktionen wie z.B. Spamassassin und einem Virenscanner.
Zumal war das System eher schlecht als Recht zusammengestellt und verursachte hin und wieder an gewissen Stellen zu Problemen.

Meinen aktuellen Mailserver habe ich daher mit einem sehr guten Tutorial erstellt.
Nach diesem Tutorial bin ich zu 90% vorgegangen und bin nun echt zufrieden.
Die restlichen 10% habe ich durch eigene Addons und Confs individualisiert.

Nun kann ich u.a. IMAP, POP3, SSL, TLS, MySQL-Virtuser, Spamassassin, Virenscan, Webmail etc. nutzen.

Das wirklich hilfreiche Tutorial findet ihr auf http://workaround.org/articles/ispmail-sarge/

Das komplette Mail-System basiert auf unterschiedlichen Software-Komponenten, die alle miteinander ein echt nützliches System bilden.
Folgende Komponenten werden dabei eingesetzt:

  • Postfix: Der MTA (transportiert E-Mails vom Absender zum Empfänger) empfängt die E-Mails über SMTP und speichert diese E-Mails dann an unterschiedlichen Plätzen auf der Festplatte.
  • MySQL: verwendeter Datenbankserver, der Informationen über Domänen, Mail-Weiterleitungen, Benutzer und Paßwörter speichert und hierüber das Verhalten von Postfix steuert.
  • Courier: Courier ist ebenso wie Postfix ein eigenständiger Mailserver - dabei werden hier allerdings nur seine POP3 und IMAP Funktionen verwendet, um damit auf die Postfächer zuzugreifen.
  • SASL (eine Bibliothek von cyrus): Anhand dieser Bibliotheken ist es möglich, dass Benutzer, die sich nicht innerhalb eines vertrauenswürdigen Netzwerkes befinden, sich trotzdem bei Postfix authentifizieren können.
    So können Sie auch von außerhalb - also zum Beispiel von einem Einwahlrechner - E-Mails versenden. Das ist deshalb nötig, weil Postfix aus Sicherheitsgründen nur aus einem bestimmten Bereich des Netzwerkes ohne weiteres E-Mails entgegen nehmen wird.
  • AMaViS: "A Mail Virus Scanner" - arbeitet als Filter in Postfix und ermöglicht die Untersuchung eingehender E-Mails auf SPAM und Viren.
  • phpmyadmin: Ein Webinterface zur Verwaltung von MySQL-Datenbanken - etwas komfortabler als die Verwendung von ‘mysql’ als Kommandozeileninterface.


(Q:workaround.org)

Auf User Contributions hat der Author eine seperate Seite mit allerlei Scripts und Tips anderer User zu diesem Tutorial online gestellt.

Hier eine Version des Tutorials für Debian-Woody und Postfix 1.x : Postfix 1.x Tutorial



2 Kommentare zu “ISP-ähnlicher E-Mail Service mit Debian-Sarge und Postfix 2.1”

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Hallo!

Danke für die kleine Beschreibung dieses Tutorials und der Angabe, dass es auch funktioniert. Ich werde mich in Kürze darüber werfen!

LG, Matthias

[…] Wer einen eigenen Mailserver betreibt und womöglich auch selbst konfiguriert hat (z.B.: ISP-ähnlicher E-Mail Service mit Debian…), sollte immer und unbedingt einen "open relay test" am Ende vornehmen.Definition: open relay […]Als Offenes Mail-Relay, Open Relay oder third party SMTP Relay wird ein Rechner (B) bezeichnet, der von jedem beliebigen Rechner (A) E-Mail annimmt und an beliebige Dritte (C) weiterleitet, obwohl er weder für Mail von A noch für Mail an C zuständig ist.[…] Hier mal ein paar gute Link, wo man online diesen Test durchführen kann:(keine Haftung für diese Scripte)OpenRelayDatabaseSpamHelpSpamLinks (Sammlung von Scripts und Websites ) [Tags: lampp, debian, linux, Linux, Lampp, mailserver, offenes relay open relay] ähnliche Beiträge: […]

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